Um unserem Unterfangen einen etwas "offizielleren" Touch zu verleihen und dem Geiste dieser Informationsgesellschaft entsprechend Rechnung zu tragen, verfügt unser Arbeitskreis nun auch über eine "richtige" Internetpräsenz. Beachtet indes, dass hier ganz Blog-typisch das gute, alte und bewährte Bauhaus-Motto der drei F's gilt: Form Follows Function!
Ergo bitte das Augenmerk mehr auf Inhalte, weniger auf die Ästhetik dieser Seite richten. ;)
Weiterhin seid ihr natürlich alle herzlich dazu eingeladen, direkt hier zu kommentieren, im öffentlichen Bereich unseres Forums zu diskutieren oder euch am besten gleich unserer illustren Runde anzuschließen.
Einfach im Forum anmelden, mal bei einem unserer Treffen vorbei schauen und zukünftig mit Rat und Tat einbringen! :)
Sonntag, 22. Februar 2009
Samstag, 21. Februar 2009
Der "Status Quo"
Über die Weihnachtszeit und die darauf folgende Klausurenphase ist es nach außen hin ruiger um uns geworden. Das heißt jedoch mit Sicherheit nicht, dass wir unsere Arbeit nieder gelegt hätten, im Gegenteil. Vielmehr bezieht sich unser Fokus seit der letzten Monate verstärkt auf den erodierten Bildungssektor landes- wie bundesweit. Denn die chronische Unterfinanzierung unserer Hochschule ist wie die Entwissenschaftlichung, Ökonomisierung und Instrumentalisierung von (akademischer) Bildung allgemein ein gesamtgesellschaftliches Problem mit gesamtgesellschaftlicher Ursache. Entsprechend gilt es, Lösungsansätze in Kooperation und Solidarität mit und zu anderen, direkt wie indirekt Betroffenen zu entwickeln.
Eine Entscheidung, die dieser Idee Rechnung trägt, stellt unsere Teilnahme an dem ambitionierten Projekt Bildungsstreik 2009 dar. In diesem Zusammenhang ist für kommendes Sommersemester, genauer gesagt in der Woche zwischen dem 15. und 19. Juni, geplant, dezentral und bundesweit an (Hoch)Schulen und auf der Straße eine Protestwoche zu veranstalten, für deren Organisation wir uns auch für Trier ein umfangreiches Aktionsprogramm ausdenken wollen. Nicht zuletzt hierfür Unterstützer bei lokalen Vereinen, Parteien sowie vielen weiteren Bildungseinrichtungen zu gewinnen sowie unsere Kräfte und Interessen in die Entwicklung und Umsetzung des Bildungsstreiks aktiv einzubringen, macht aktuell entsprechend den Hauptteil unsere Beanspruchung aus.
Ein Haufen Arbeit, der uns wohl auch über die Semesterferien nicht zur Ruhe kommen lassen wird. ;)
Aktuell zählen wir übrigens schon über 40 Mitglieder, von denen etwa 20 aktiv sind. Natürlich würden wir uns riesig freuen, wolltest auch DU uns bei unserer Arbeit unterstützen! Falls du Interesse hast, melde dich einfach im Forum an und schau mal bei einem unserer nächsten Treffen vorbei.
In jedem Fall: Stay tuned for (much) more!
Eine Entscheidung, die dieser Idee Rechnung trägt, stellt unsere Teilnahme an dem ambitionierten Projekt Bildungsstreik 2009 dar. In diesem Zusammenhang ist für kommendes Sommersemester, genauer gesagt in der Woche zwischen dem 15. und 19. Juni, geplant, dezentral und bundesweit an (Hoch)Schulen und auf der Straße eine Protestwoche zu veranstalten, für deren Organisation wir uns auch für Trier ein umfangreiches Aktionsprogramm ausdenken wollen. Nicht zuletzt hierfür Unterstützer bei lokalen Vereinen, Parteien sowie vielen weiteren Bildungseinrichtungen zu gewinnen sowie unsere Kräfte und Interessen in die Entwicklung und Umsetzung des Bildungsstreiks aktiv einzubringen, macht aktuell entsprechend den Hauptteil unsere Beanspruchung aus.
Ein Haufen Arbeit, der uns wohl auch über die Semesterferien nicht zur Ruhe kommen lassen wird. ;)
Aktuell zählen wir übrigens schon über 40 Mitglieder, von denen etwa 20 aktiv sind. Natürlich würden wir uns riesig freuen, wolltest auch DU uns bei unserer Arbeit unterstützen! Falls du Interesse hast, melde dich einfach im Forum an und schau mal bei einem unserer nächsten Treffen vorbei.
In jedem Fall: Stay tuned for (much) more!
Sonntag, 14. Dezember 2008
Aktion "Porta!"
Nach dem Trauermarsch führte eine Gruppe Studierende eine weitere Aktion in der Innenstadt durch: Das trierer Wahrzeichen, die Porta Nigra, wurde um die Mittagszeit durch ein ca. 30 x 30 Meter großes Banner "verziert". Dafür ein dickes Lob! Bauwerke, Studierende oder Ordnungswächter kamen hierbei nicht zu Schaden, die Veranstaltung löste sich nach etwa einer Stunde friedlich auf.
Weitere Info: volksfreund.de, indymedia.de, youtube.de

Weiterhin lud der Arbeitskreis wenige Tage zuvor auf einen Filmabend in das Jugendzentrum Mergener Hof ein. Zentrales Thema stellten die bundesweiten studentischen Proteste im Sommer 2006 dar, welche den ca. 40 - 50 Gästen durch die beiden Dokumentationen "Kick it like Frankreich" und "Sommer of resistance - reloaded" in Bild und Ton dargeboten wurden.
Letztgenannten Film könnt ihr euch übrigens gratis auf indymedia.de herunterladen.
Weitere Info: volksfreund.de, indymedia.de, youtube.de
Weiterhin lud der Arbeitskreis wenige Tage zuvor auf einen Filmabend in das Jugendzentrum Mergener Hof ein. Zentrales Thema stellten die bundesweiten studentischen Proteste im Sommer 2006 dar, welche den ca. 40 - 50 Gästen durch die beiden Dokumentationen "Kick it like Frankreich" und "Sommer of resistance - reloaded" in Bild und Ton dargeboten wurden.
Letztgenannten Film könnt ihr euch übrigens gratis auf indymedia.de herunterladen.
Mittwoch, 26. November 2008
Aktionstag in Koblenz
Am 25. November hatte der AStA der Uni Koblenz zu einem Aktionstag auf ihrem Campus aufgerufen. Thema waren, ähnlich unserer Situation, die miserablen Studienbedingungen in der Stadt am Dreiländereck, der direkte Anlass indes hoher Besuch: So wurde zwecks Einweihung einer neuen Professur für diesen Dienstag unter anderem Doris Ahnen geladen. Nachdem unsere erste Konfrontation mit der rheinland-pfälzischen Bildungsministerin am Konfuzius-Centrum inhaltlich eher unbefriedigend ausging, wollten wir uns eine weitere Möglichkeit, ihr mal ordentlich auf den Zahn zu fühlen, selbstverständlich nicht entgehen lassen. Und so bestiegen gegen Vormittag etwa 100 Studierende aus der Moselmetropole den Regional Express nach Koblenz.
Die Veranstaltung selbst verlief nach unserer Empfindung etwas zu zahm, von den Koblenzern war wenig bis gar kein Widerstand zu spüren, zumal deren zahlenmäßige Präsenz überraschend gering ausfiel. So konnte Frau Ahnen, nachdem sie der obligatorischen Aufforderung zur vergnüglichen Phrasendrescherei brav nachgekommen ist, samt Anhang ungehindert auf das Gelände passieren und störungsfrei ihrem erwarteten Händegeschüttel genüge tun. Lediglich die Abreise gestaltete sich aus Ahnens Sicht wohl komplizierter als angenommen. Denn nachdem es ihr, dank Treppenblockade lediglich auf Umwegen, zunächst zwar gelang, das Gebäude zu verlassen, sah sich die Gute kurze Zeit später wohl nicht in der Lage, sich per Vehikel vom Universitätsgelände zu entfernen - schließlich hatten es sich zu diesem Zeitpunkt vor und hinter ihrer Karosse eine Gruppe trierer Studierender gemütlich gemacht. Dementsprechend schien es zunächst, als müsse die SPD-Abgeordnete ihre Heimreise zu Fuß antreten, und selbst das immer noch umringt von einer Traube kritisch nachfragender Trierer. Ab hier dauerte es nicht lange, bis Frau Ahnen aus der Fasson geriet und uns recht ungehalten auf die eklatante Wichtigkeit ihrer Person für Stadt, Land und Leute hinwies, denen sich zu Schenken an diesem Tage offenbar noch in mehrfacher Form anstand.
Dafür natürlich voller Verständnis, entließen wir die Dame von ihren Irrwegen und begaben uns entsprechend auf die eigenen - denn die Mini-Demonstration unserer inzwischen stark zersplitterten Gruppe sollte weit länger zurück zum Hauptbahnhof brauchen, als man hätte meinen wollen... Egal, lustig wars trotzdem. :)
Die Veranstaltung selbst verlief nach unserer Empfindung etwas zu zahm, von den Koblenzern war wenig bis gar kein Widerstand zu spüren, zumal deren zahlenmäßige Präsenz überraschend gering ausfiel. So konnte Frau Ahnen, nachdem sie der obligatorischen Aufforderung zur vergnüglichen Phrasendrescherei brav nachgekommen ist, samt Anhang ungehindert auf das Gelände passieren und störungsfrei ihrem erwarteten Händegeschüttel genüge tun. Lediglich die Abreise gestaltete sich aus Ahnens Sicht wohl komplizierter als angenommen. Denn nachdem es ihr, dank Treppenblockade lediglich auf Umwegen, zunächst zwar gelang, das Gebäude zu verlassen, sah sich die Gute kurze Zeit später wohl nicht in der Lage, sich per Vehikel vom Universitätsgelände zu entfernen - schließlich hatten es sich zu diesem Zeitpunkt vor und hinter ihrer Karosse eine Gruppe trierer Studierender gemütlich gemacht. Dementsprechend schien es zunächst, als müsse die SPD-Abgeordnete ihre Heimreise zu Fuß antreten, und selbst das immer noch umringt von einer Traube kritisch nachfragender Trierer. Ab hier dauerte es nicht lange, bis Frau Ahnen aus der Fasson geriet und uns recht ungehalten auf die eklatante Wichtigkeit ihrer Person für Stadt, Land und Leute hinwies, denen sich zu Schenken an diesem Tage offenbar noch in mehrfacher Form anstand.
Dafür natürlich voller Verständnis, entließen wir die Dame von ihren Irrwegen und begaben uns entsprechend auf die eigenen - denn die Mini-Demonstration unserer inzwischen stark zersplitterten Gruppe sollte weit länger zurück zum Hauptbahnhof brauchen, als man hätte meinen wollen... Egal, lustig wars trotzdem. :)
Donnerstag, 13. November 2008
Demonstration in Trier
Im Anschluss an die zweite Vollversammlung wurde der Arbeitskreis Protest ins Leben (zurück) gerufen.
Trotz gegebener Kürze der Vorbereitungszeit sowie weiterer, widriger struktureller Umstände, folgte ca. eine Woche darauf die Frucht unserer ersten, koordinierten Zusammenarbeit.
Unter dem Motto "Wir tragen die Bildung zu Grabe" machten wir zunächst an der Universität selbst auf die prekäre Situation aufmerksam, verteilten Flyer, veranstalteten öffentliche Vorträge und gingen durch die Hörsääle. Anschließend fand in der Trierer Innenstadt eine gemäß als "Trauermarsch" thematisierte Demonstration mit Endkundgebung am Kornmarkt statt, an welcher sich nach unterschiedlicher Schätzung zwischen 500 und 800 Studierende und Solidarisierende beteiligt haben.
Weitere Info: volksfreund.de
Trotz gegebener Kürze der Vorbereitungszeit sowie weiterer, widriger struktureller Umstände, folgte ca. eine Woche darauf die Frucht unserer ersten, koordinierten Zusammenarbeit.
Unter dem Motto "Wir tragen die Bildung zu Grabe" machten wir zunächst an der Universität selbst auf die prekäre Situation aufmerksam, verteilten Flyer, veranstalteten öffentliche Vorträge und gingen durch die Hörsääle. Anschließend fand in der Trierer Innenstadt eine gemäß als "Trauermarsch" thematisierte Demonstration mit Endkundgebung am Kornmarkt statt, an welcher sich nach unterschiedlicher Schätzung zwischen 500 und 800 Studierende und Solidarisierende beteiligt haben.
Weitere Info: volksfreund.de
Montag, 10. November 2008
2. Vollversammlung
Die große Anzahl an Studentinnen und Studenten, die bereit zu derlei Aktionen bereit waren und immernoch sind, lässt erahnen wie ernst die Situation tatsächlich ist und das wir nicht mehr bereit sind die aktuellen Zustände zu akteptieren und zu ertragen. Auf einer weiteren Vollversammlung (VV) wurde eine Resolution beschlossen und der Grundstein für unseren Arbeitskreis gelegt. Viele Studis wollten sich an diesem Tag aber nicht mit Diskussionen und Forderungen begnügen. Es wurde eine öffentlichkeitswirksame Aktion gefordert, die den Ernst unserer Lage verdeutlicht und die trierer Bevölkerung auf die Probleme der Universität aufmerksam macht. Daraus enstand die heiß diskutierte und umstrittene Kreiselbesetzung.
Weitere Info: volksfreund.de
Weitere Info: volksfreund.de
Donnerstag, 2. Oktober 2008
Wie alles begann
Zu Beginn des Wintersemesters 2008 hat sich die bisher schon heikle Situation an der trierer Universität verschlimmert. Die Hörsäle waren und sind teilweise noch überfüllt, es gibt zu wenig Dozenten und das neue Studiensystem hat viele Erstsemester vor große Probleme gestellt. Dies sind nur einige Beispiele für die allgemeine Bildungsmisere, die viele Studentinnen und Studenten wachgerüttelt hat. Aus diesen Umständen entstanden mehrere gutbesuchte Vollversammlungen der Studierendenschaft auf denen eine Resolution verabschiedet wurde und aus denen unser Arbeitkreis hervorging. Bereits im Anschluss der ersten Vollversammlung entstand eine Demonstration von circa 500 Studis, die die Einweihung des Konfuziuszentrums störte und die dort anwesende Bildungsminister von Rheinland-Pfalz, Doris Ahnen, auf unsere Notlage aufmerksam machen wollte. Zu Beginn des Wintersemesters 2008 hat sich die bisher schon heikle Situation an der trierer Universität verschlimmert. Die Hörsäle waren und sind teilweise noch überfüllt, es gibt zu wenig Dozenten und das neue Studiensystem hat viele Erstsemester vor große Probleme gestellt. Dies sind nur einige Beispiele für die allgemeine Bildungsmisere, die viele Studentinnen und Studenten wachgerüttelt hat. Aus diesen Umständen entstanden mehrere gutbesuchte Vollversammlungen der Studierendenschaft auf denen eine Resolution verabschiedet wurde und aus denen unser Arbeitkreis hervorging. Bereits im Anschluss der ersten Vollversammlung entstand eine Demonstration von circa 500 Studis, die die Einweihung des Konfuziuszentrums störte und die dort anwesende Bildungsministerin von Rheinland-Pfalz, Doris Ahnen, auf unsere Notlage aufmerksam machen wollte.
Weitere Info: volksfreund.de
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